geschrieben von: Daniel
on Mär 18, 2010
getagged in:
Zeitreisen ,
WM 1982 ,
Ulrich Stielike ,
Toni Schumacher ,
Nationalmannschaft ,
Klaus Fischer ,
Karl-Heinz Rummenigge ,
Horst Hrubesch ,
Frankreich ,
DFB ,
Deutschland
1982 spielt Deutschland gegen Frankreich. Halbfinale der WM. Toni Schumacher kocht Franzosenbrei (auch Battiston-Fondue genannt). 1:1 nach 90 Minuten. Verlängerung. Ein halbes Sunkist später steht es 3:1 für Frankreich. Dann fängt etwas Feuer, schwarzweiße Spuren werden in den Rasen gebrannt. Rummenigge macht das 3:2. Den Ausgleich zaubert ein Fischer - ein Sternenfischer: Klaus Fischer schießt das schönste Tor des Jahrzehntes. 3:3. Elfmeterschießen. Ach Gott. Stielike heult. Er heult und lässt sich trösten. Weil er es versaut hat, denkt er. Toni Schumacher zuckt kurz und hält. Und dann gleich noch einmal. Hrubesch kommt. Blond, groß, lieb. Er nimmt den Ball und sagt: „Au revoir Frankreich.“ 1982. Und alles war gut.