geschrieben von: ACHTUNG Redaktion
on Mai 21, 2010
Fußball lebt von Begeisterung. Fußball lebt davon, dass man bei einem Team mitfiebert. Das gilt nicht nur, dass man seinem Lieblingsklub die Daumen drückt, sondern das gilt auch für jedes andere wichtige Spiel. Ein Weltmeisterschaftsfinale anschauen ohne einem Team zumindest einen Daumen zu drücken? Für einen echten Fußballfan nicht vorzustellen.

geschrieben von: ACHTUNG Redaktion
on Mai 02, 2010
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Hans-Udo starrt ins Leere - aus den Augenhöhlen heraus in die große Welthöhle hinein. In seiner Kneipe ist etwas explodiert. Der Laden sieht so aus: Links liegen Tische und Stühle poltergeistmäßig übereinander gestapelt. Dazwischen ein paar leere Flaschen und Ausdünstungen. Rechts, unter dem Dartbrett und neben einer stattlichen Sammlung an Hundedackelköpfen liegen Überreste einer wilden Tanzeinlage: Unterhose, Hemd und Schlappen eines gewissen Jochen Bahr. Hans-Udo macht den Laden dicht und wankt nach Hause.

geschrieben von: Daniel
on Mär 18, 2010
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1982 spielt Deutschland gegen Frankreich. Halbfinale der WM. Toni Schumacher kocht Franzosenbrei (auch Battiston-Fondue genannt). 1:1 nach 90 Minuten. Verlängerung. Ein halbes Sunkist später steht es 3:1 für Frankreich. Dann fängt etwas Feuer, schwarzweiße Spuren werden in den Rasen gebrannt. Rummenigge macht das 3:2. Den Ausgleich zaubert ein Fischer - ein Sternenfischer: Klaus Fischer schießt das schönste Tor des Jahrzehntes. 3:3. Elfmeterschießen. Ach Gott. Stielike heult. Er heult und lässt sich trösten. Weil er es versaut hat, denkt er. Toni Schumacher zuckt kurz und hält. Und dann gleich noch einmal. Hrubesch kommt. Blond, groß, lieb. Er nimmt den Ball und sagt: „Au revoir Frankreich.“ 1982. Und alles war gut.